China

Der amerikanisch-chinesische Gipfel

Von Barry Grey, 22. Januar 2011

Trotz all des Pomps und der offiziellen Freundlichkeiten bestimmen wachsende Spannungen zwischen den beiden größten Wirtschaftsmächten der Welt den Staatsbesuch des chinesischen Präsidenten Hu Jintao in Washington.

Diplomatische Konfrontation zwischen den USA und China wegen Nordkorea

Von John Chan, 8. Dezember 2010

Obwohl Washington und seine Verbündeten China ständig auffordern, Nordkorea zu bändigen, weisen sie Chinas diplomatische Bemühungen, den Koreakonflikt zu beruhigen, zurück.

Die Koreakrise und die wachsende Kriegsgefahr

Von Bill Van Auken, 30. November 2010

Sechs Jahrzehnte nachdem sich amerikanische und chinesische Truppen südlich des Jalu-Flusses erbitterte Kämpfe Mann gegen Mann lieferten, spitzen sich die Spannungen zwischen Washington und Beijing erneut zu.

Diplomatische Offensive der USA soll China strategisch einkreisen

Von John Chan, 18. November 2010

Die amerikanische Regierung will massiv Druck auf China ausüben, wie Außenministerin Hillary Clinton sagte. Dies könnte den Pazifik und den Indischen Ozean zu potentiellen Kriegsschauplätzen machen.

Chinas Ministerpräsident warnt vor globalen Folgen des Währungskriegs

Von John Chan, 26. Oktober 2010

Der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao erklärte, dass eine Aufwertung des Yuan zahlreiche chinesische Exporteure in den Abgrund treiben würde. Wen warnte vor den daraus erwachsenden Problemen in China, die „katastrophal für die Welt“ sein würden.

Friedensnobelpreis: ein weiteres Beispiel für politischen Zynismus

Von John Chan, 13. Oktober 2010

Die Verleihung des Friedensnobelpreises an den gefangenen chinesischen Dissidenten Liu Xiaobo ist eine hoch politische Entscheidung. Die USA und die europäischen Mächte spielen im eigenen Interesse die „Menschenrechts"-Karte aus.

China und Russland festigen ihre Beziehungen

Von John Chan, 12. Oktober 2010

Der Besuch des russischen Präsidenten Dimitri Medwedew in China vom 25. bis 27. September weist einmal mehr darauf hin, dass Moskau und Peking ihre Beziehungen festigen, um den USA und deren wichtigstem Verbündeten in Nordostasien, Japan, standzuhalten.

Beziehungen zwischen Indien und China gespannt

Von Vilani Peris, 12. Oktober 2010

Im letzten Monat verschärften sich die Spannungen zwischen Indien und China. Es gab Berichte, dass sich Tausende von chinesischen Soldaten im von Pakistan kontrollierten Teil von Kaschmir befinden, und zwar in der Gilgit-Baltistan Region nahe der Grenze zu China.

Drohender Handelskrieg zwischen USA und China

Von Peter Symonds, 5. Oktober 2010

Der US-Kongress stimmte am Mittwoch einem Gesetz zu, das die Tür für Strafzölle gegen China öffnet - ein gefährlicher Schritt hin zum Handelskrieg.

Japan und China streiten über das Ostchinesische Meer

Von John Chan, 30. September 2010

Japanische Kräfte haben einen chinesischen Fischerbootkapitän in umstrittenen Gewässern des ostchinesischen Meers verhaftet und damit eine ernste diplomatische Krise ausgelöst.

Währungskrieg droht als Folge der Wirtschaftskrise

Von Barry Grey, 21. September 2010

Wachsende Spannungen in der globalen Wirtschaft münden mehr und mehr in einen internationalen Handelskrieg und konkurrierende Abwertungen.

Japanisch-chinesische Spannungen flammen wegen umstrittener Diaoyu-Inseln auf

Von John Chan, 15. September 2010

Scharfe Spannungen sind zwischen Japan und China ausgebrochen, nachdem zwei Schiffe der japanischen Küstenwache letzte Woche in den Gewässern der umstrittenen Diaoyu-Inseln mit einem chinesischen Fisch-Trawler kollidiert sind.

Pentagon-Bericht unterstreicht wachsende Spannungen zwischen USA und China

Von John Chan, 4. September 2010

Das Papier bemüht sich um den Anschein einer objektiven Einschätzung. Tatsächlich aber ist es Teil der zunehmend aggressiven Kampagne der Obama-Regierung, den Einfluss Chinas besonders in Asien zu einzudämmen.

China jetzt vor Japan zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt

Von Peter Symonds, 24. August 2010

China hat letzte Woche den Sprung zur zweitgrößten Wirtschaft der Welt geschafft. Es liegt noch immer hinter den USA, aber vor Japan, das diesen Platz 40 Jahre lang innehatte.

Zunehmende Rivalität zwischen den USA und China immer gefährlicher

Von Peter Symonds, 13. August 2010

Im letzten Monat ist die Obama-Administration wieder auf Konfrontationskurs mit China gegangen und hat diesen noch verschärft. Sie hat mehrere aggressive diplomatische und militärische Initiativen in Ost- und Südostasien ergriffen.

Merkel in China

Von Stefan Steinberg und Alex Lantier, 24. Juli 2010

Mit ihrem Chinabesuch distanzierte sich Angela Merkel weiter vom bisherigen Hauptverbündeten Berlins, den USA. Begleitet wurde sie unter anderem von DGB-Chef Sommer und André Brie von der Linkspartei.

Schein-Lohnerhöhungen erzürnen chinesische Arbeiter

Von John Chan, 15. Juli 2010

In der Presse in China und Hongkong sind Artikel erschienen, die den betrügerischen Charakter der Lohnerhöhungen nach den jüngsten Streiks entlarven.

Wirtschaftlicher Rückgang in China befürchtet

Von John Chan, 9. Juli 2010

International wächst die Besorgnis über die ungebremste Immobilienspekulation in China und die Streiks in der Autoindustrie. Es wird befürchtet, dass die Stabilisierungsmaßnahmen der Regierung nicht greifen könnten.

Weitere Streiks in chinesischer Autoindustrie

Von John Chan, 24. Juni 2010

Kurz nach den Arbeitsniederlegungen in drei Honda-Werken wurde die chinesische Autoindustrie letzte Woche von weiteren Streiks getroffen: zwei Fabriken, die Apparaturen für Toyota herstellen, sowie zwei Zulieferbetriebe von Honda.

Chinesische Arbeiter revoltieren gegen Gewerkschaften

Von John Chan, 19. Juni 2010

Die jüngsten Streiks bei Honda in China haben die Form einer beginnenden Rebellion gegen den staatlichen Gewerkschaftsverband ACFTU angenommen. Wie in China, können Arbeiter auch in allen andern Ländern ihre Interessen letztlich nur unabhängig von der Gewerkschaftsbürokratie und gegen diese wahrnehmen.

Internet-Diskussion in China über die Ausbeutung von Arbeitern

Von John Chan, 15. Juni 2010

Der jüngste Streik der chinesischen Honda Arbeiter und die Selbstmordwelle in dem riesigen Ausbeuterbetrieb, den Foxconn Electronics in Südchina betreibt, hat in China zu Online Diskussionen geführt. Sie drehen sich um die Suche nach Alternativen zu der brutalen kapitalistischen Ausbeutung, die die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) durchgesetzt hat.

Die chinesische Arbeiterklasse regt sich

Von John Chan, 8. Juni 2010

In Südchina haben Honda-Arbeiter mit ihrem Streik fast zwei Wochen lang den Konzern lahmgelegt. Ihr Streik und weitere Kämpfe der letzten Wochen versetzen die Pekinger Bürokratie und die globale Finanzwelt in Nervosität.

Nach dem Erdbeben in China:

Mit der steigenden Zahl der Opfer wächst die Empörung

Von John Chan, 20. April 2010

Seit dem jüngsten Erdbeben in der chinesischen Provinz Qinghai sorgt sich die Regierung in Peking über mögliche Unruhen in der Bevölkerung. Sie hat allen Grund dazu.

Die Gefahr von Handelskrieg

Von Peter Symonds, 1. April 2010

In Washington nehmen Forderungen nach Handelskriegsmaßnahmen gegen China zu. Bis zum 15 April muss das Finanzministerium entscheiden, ob China offiziell zu einem "Wechselkursmanipulator" erklärt werden soll.

China: Nationaler Volkskongress widerspiegelt die Angst des Regimes vor gesellschaftlicher Instabilität

Von John Chan, 13. März 2010

Das Wachstum der chinesischen Wirtschaft um 8,7 Prozent in 2009 war durch ein gigantisches Konjunkturprogramm bedingt. Das ist langfristig nicht durchzuhalten.

China und Asien schaffen einen Freihandelsblock

Von John Roberts, 13. Januar 2010

Das neue Freihandelsabkommen FTA zwischen dem südasiatischen Staatenbund ASEAN und China beweist den wachsenden Einfluss Chinas auf Kosten seiner Rivalen, vor allem der USA.

Rivalität zwischen USA und China nimmt zu

Von John Chan, 12. Januar 2010

Letztes Jahr war es modern, über die neuen "G-2" zu reden. Die USA, die größte Volkswirtschaft der Welt, und China, ihr aufstrebender Konkurrent, setzten sich zusammen, um die Probleme der Welt zu lösen. Diese Illusionen sind schnell zerstoben.

China verstärkt seinen aggressiven Griff nach afrikanischen Rohstoffen

Von Brian Smith und Ann Talbot, 18. November 2009

Das interministerielle Forum für chinesisch-afrikanische Zusammenarbeit traf sich vergangene Woche im ägyptischen Scharm El Scheich. Anwesend war auch der chinesische Premierminister Wen Jiabao. Er sagte afrikanischen Ländern günstige Kredite in Höhe von zehn Mrd. Dollar in den nächsten drei Jahren zu. Sein Angebot wurde von afrikanischen Ministern wärmstens begrüßt. Die Spannungen zwischen China und den USA haben sich umgehend verschärft.

60 Jahre nach der chinesischen Revolution: Lehren für die Arbeiterklasse

Von John Chan, 2. Oktober 2009

Heute schütteln Bürokraten der KPCh mit Vertretern des globalen Kapitalismus die Hände zu Ehren der Volksrepublik China. Diese Feierlichkeiten stehen nicht im Gegensatz zum Maoismus und der chinesischen Revolution von 1949, sondern sind ihre logische Konsequenz.

Verschärfte Handelsspannungen zwischen den USA und China

Von John Chan, 19. September 2009

US-Präsident Barack Obama riskierte letzte Woche Freitag einen großen Handelskonflikt. Er verhängte für die nächsten drei Jahre einen 35-prozentigen Zoll auf Reifenimporte aus China.

China nimmt Massenverhaftungen in Xinjiang vor

Von John Chan, 19. August 2009

Die chinesische Regierung verstärkt ihren Griff in der von Uiguren bewohnten Nordwestprovinz. 572 weitere Personen wurden verhaftet.

Chinas fragwürdige Statistiken vertuschen die Wirtschaftskrise

Von John Chan, 13. August 2009

An Chinas Wirtschaftsstatistiken, die positive Wachstumsraten zeigen, sind Zweifel aufgetaucht.

US-chinesische Gespräche zeigen eine fragile Beziehung

Von John Chan, 7. August 2009

Die Gespräche, die in der letzten Woche zwischen den USA und China stattgefunden haben, werfen ein Schlaglicht auf die Spannungen zwischen den beiden Mächten, die durch die Finanz- und Wirtschaftskrise noch verschärft werden.

Unruhen in Xinjiang legen Schwäche des chinesischen Staates bloß

Von John Chan, 15. Juli 2009

Die Proteste uigurischer Arbeiter und Studenten in Xinjiang am 5. Juli und die brutale militärische Antwort der chinesischen Regierung zeigen, dass die Grundlagen des chinesischen Nationalstaats mit seinen 1,3 Milliarden Menschen, 56 ethnischen Gruppen und zahllosen Sprachen trotz der bevorstehenden Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag der Revolution von 1949 keineswegs gesichert sind.

China: Krise in Xinjiang spitzt sich zu

Von John Chan, 10. Juli 2009

Der chinesische Präsident Hu Jintao überraschte die versammelten Staatsoberhäupter beim G-8-Gipfel in Italien schon am ersten Tag, als er nach China zurückkehrte, um sich der aktuellen Krise in Xinjiang anzunehmen.

Entstehungsgeschichte und Folgen des Massakers von 1989 auf dem Platz des Himmlischen Friedens

Teil 3

Von John Chan, 7. Juli 2009

Am 4. Juni vor zwanzig Jahren unterdrückte die stalinistische KP Chinas die Arbeiterklasse in Peking brutal mit militärischen Mitteln.

Entstehungsgeschichte und Folgen des Massakers von 1989 auf dem Platz des Himmlischen Friedens

Teil 2

Von John Chan, 4. Juli 2009

Am 4. Juni vor zwanzig Jahren unterdrückte die stalinistische KP Chinas die Arbeiterklasse in Peking brutal mit militärischen Mitteln.

Entstehungsgeschichte und Folgen des Massakers von 1989 auf dem Platz des Himmlischen Friedens

Von John Chan, 3. Juli 2009

Am 4. Juni vor zwanzig Jahren unterdrückte die stalinistische KP Chinas die Arbeiterklasse in Peking brutal mit militärischen Mitteln.

20. Jahrestag des Tienanmen-Massakers

Von John Chan, 5. Juni 2009

Heute ist der 20. Jahrestag der militärischen Niederschlagung der Arbeiterklasse in Beijing durch die stalinistische Kommunistische Partei Chinas.

Russland und China beschließen engere militärische Zusammenarbeit

Von John Chan, 30. Mai 2009

Während sich die russischen Beziehungen zur Nato wegen Georgien verschlechtern, sind Russland und China übereingekommen, für dieses Jahr 25 Manöver gemeinsam durchzuführen.

China kann die globale Krise nicht auffangen

Von John Chan, 25. März 2009

Die jüngste Voraussage der Weltbank macht die Hoffnung zunichte, dass China der Wachstumsmotor sein könnte, der die Weltwirtschaft aus ihrer tiefen Rezession zieht.

Triste ökonomische Aussichten für die chinesische Führung

Von John Chan, 14. März 2009

Die Filme London River und zwei Werke von Hans-Christian Schmid gehören zu den wenigen Filmen, die sich mit aktuellen sozialen Problemen befassen.

Hillary Clinton drängt China zum Kauf weiterer amerikanischer Schatzbriefe

Von Bill Van Auken, 28. Februar 2009

Die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton schloss ihre einwöchige Asienreise mit einem ausdrücklichen Appell an die Pekinger Regierung ab, weiterhin amerikanische Schatzbriefe zu kaufen, da ansonsten das Risiko bestände, dass sich die Krise weiter verschärft und China mit den USA in den Abgrund reißt.

Handelsspannungen zwischen den USA und China beginnen zu eskalieren

Von John Chan, 10. Februar 2009

Mit der Drohung, China als "Währungskursmanipulator einzustufen, signalisiert die Obama-Regierung einen konfrontativeren Kurs gegenüber Peking..

Kein großes Aufhebens zum dreißigsten Jahrestag der kapitalistischen Marktreformen in China

Von John Chan, 31. Januar 2009

Der dreißigste Jahrestag der Marktreformen in China wurde letzten Monat ohne großes Tamtam begangen. Tatsächlich hat die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) auch keinen Anlass zum Feiern. Ihre Hoffnung auf einen nie endenden wirtschaftlichen Boom und ihr Glaube an die Wunderkraft des kapitalistischen Markts haben nun einen üblen Beigeschmack.

Abschwung in China durch globale Rezession

Von Mike Head, 18. Dezember 2008

Der jüngste Schock für die globale Wirtschaft besteht darin, dass die Industrieproduktion Chinas stark zurückgeht. Noch vor wenigen Monaten wies China Wachstumsraten von über zehn Prozent auf, und Kommentatoren spekulierten, ob der Chinesische Boom dem globalen Kapitalismus vielleicht eine Rezession im Ausmaß der 1930er Jahre ersparen könnte

Nordasiatischer Gipfel: Einigkeit ohne Substanz

Von Peter Symonds, 16. Dezember 2008

Ein Treffen der Staatschefs Chinas, Japans und Südkoreas im japanischen Fukuoka entspricht dem Bedürfnis, die regionalen asiatischen Interessen gemeinsam gegen den nordamerikanischen Handelsblock und gegen die EU zu behaupten. Angesichts der historischen Rivalität zwischen den Teilnehmerstaaten hat das Treffen jedoch wenig Aussicht auf Erfolg.

Kann China die Bankenrettungspakete der USA und Europas finanzieren?

Von John Chan, 29. Oktober 2008

Nachdem die amerikanische und europäische Regierungen sich verpflichtet haben, enorme Rettungsaktionen für ihre jeweiligen Bankensysteme durchzuführen, stellt sich die offensichtliche Frage: wo wollen sie das Geld hernehmen?

Streit um "Kriegspläne" im Internet verdeutlichen Spannungen zwischen China und Vietnam

Von John Chan, 30. September 2008

Die so genannten Volksparteien wurden in den Wahlen zum österreichischen Parlament empfindlich abgestraft. Die konservative Volkspartei (ÖVP) und die Sozialdemokraten (SPÖ), die die letzten 18 Monate in einer Großen Koalition regierten, fuhren jeweils das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte ein. Davon profitierte die extreme Rechte, die ihr bislang bestes Ergebnis seit 1945 verzeichnen kann.

Öffentlicher Druck auf olympischen Hürdenläufer beleuchtet wachsenden chinesischen Nationalismus

Von John Chan, 27. August 2008

Der Hürdenläufer Liu Xiang, der verletzungsbedingt ausscheiden musste, sollte zum Symbol für Pekings Aufstieg zur Sportmacht herhalten. Umso größer war der Aufschrei bei den neuen chinesischen Mittelschichten, als er auf den Start verzichtete.

Olympischen Spiele in Peking:

Eröffnungszeremonie blendet zwanzigstes Jahrhundert fast ganz aus

Von John Chan, 14. August 2008

Vergangenen Freitag fand in Peking die Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele 2008 statt. Es war eine Propagandaveranstaltung der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), um ihr Bild als wirtschaftsfreundliches Regime zu festigen, das alle Verbindungen zu einer "sozialistischen" oder "revolutionären" Tradition längst abgebrochen hat.

Chinesische Führung reagiert auf Empörung über Pfusch am Bau und fehlende Hilfe

Von John Chan, 29. Mai 2008

Elf Tage nach dem verheerenden Erdbeben vom 12. Mai in der Provinz Sichuan geht die chinesische Regierung von Rettungs- zu Hilfs- und Wiederaufbaumaßnahmen über.

Erdbeben in China enthüllt tiefe soziale Kluft

Von John Chan, 21. Mai 2008

Das massive Erdbeben, das am 12. Mai die chinesische Provinz Sichuan erschüttert hat, ist eine gigantische menschliche Tragödie. Die offizielle Zahl der Todesopfer beträgt inzwischen 40.000 und steigt weiter an. Viele Menschen liegen noch unter den Trümmern begraben. Laut Schätzungen von Premierminister Wen Jiabao ist das betroffene Gebiet 65.000 Quadratkilometer groß und umfasst 66 Städte und 44 Provinzen. Die Hälfte der 20 Millionen Einwohner in diesem Gebiet ist direkt vom Erdbeben betroffen.

Die Klassenfragen, die der Unterdrückung in Tibet zugrunde liegen

Von der Redaktion, 19. April 2008

Zahlreiche Protestaktionen rund um die Welt, die Kritik der Westmächte am chinesischen Vorgehen und ein drohender Olympiaboykott haben die Unterdrückung durch das chinesische Regime in Tibet ins Blickfeld der internationalen Öffentlichkeit gerückt.

Die Kuomintang kehrt in Taiwan an die Macht zurück

Von John Chan, 2. April 2008

Mit dem überwältigenden Wahlsieg von Ma Ying-jeou, dem Kandidaten der Kuomintang (KMT), bei der Präsidentschaftswahl am 22. März kehrt in Taiwan eine Partei an die Macht zurück, die die Insel über Jahrzehnte diktatorisch regiert hat.

Chinesische Führer reagieren nervös auf anhaltendes "Schneechaos"

Von John Chan, 9. Februar 2008

Die schwersten Schneestürme seit Jahrzehnten haben in China eine tiefe Krise ausgelöst. Das Chaos und die Verwerfungen dauern an, obwohl die Schlechtwetterwarnungen, die seit dem 25. Januar in Kraft waren, inzwischen aufgehoben wurden. Millionen Wanderarbeiter mussten ihren jährlichen Neujahrsbesuch bei ihren Familien ausfallen lassen. Weitere Millionen müssen bei Temperaturen unter Null ohne Strom auskommen.

Skandal um Sklavenarbeit erschüttert China

Von John Chan, 30. Juni 2007

Ein Skandal, bei dem es um die brutale Ausbeutung von Sklavenarbeitern in der chinesischen Ziegelindustrie geht, unterstreicht, wie absurd es ist, das Land als "sozialistisch" oder "kommunistisch" zu bezeichnen.

Hu weist Vorwurf kolonialer Bestrebungen Chinas in Afrika zurück

Von John Chan, 28. Februar 2007

Im Verlauf seiner kürzlichen Reise durch acht Länder Afrikas sah sich der chinesische Präsident Hu Jintao gezwungen, Anschuldigungen entgegenzutreten, Peking verhalte sich wie eine koloniale Macht auf dem Kontinent. Die Kontroverse ist ein deutliches Zeichen für den wachsenden Einfluss, den China in Afrika mit seinem Handel und seinen Investitionen ausübt, mit denen es den Interessen der USA und anderer Großmächte in die Quere kommt.

Fortschreitender Ausverkauf des Staatseigentums in China

20. Januar 2007

Zwei Artikel, die im letzten Monat in China Daily und auf der Webpage der US EXIM Bank erschienen sind, schildern den fortschreitenden Ausverkauf des Staatseigentums und den ansteigenden Zugriff imperialistischer Banken auf chinesische Betriebe.

China umwirbt Indien, um Eindämmungsstrategie der USA abzuwehren

Von Keith Jones, 2. Dezember 2006

Während die Gewerkschaften über die Entlassungen in Brüssel verhandeln, solidarisieren sich VW-Arbeiter in Wolfsburg

Chinas Öldiplomatie: Hugo Chavez besucht Peking

Von John Chan, 9. September 2006

Die Staatsvisite des venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez Ende August in Peking ist Ausdruck von Chinas Interesse an erweiterten Beziehungen zu Lateinamerika, die in letzter Zeit die Spannungen mit den USA verschärfen.

Chinas Mittelklasse-Traum zerrinnt

Millionen Hochschulabgänger arbeitslos

Von John Chan, 8. Juni 2006

Millionen chinesischer Hochschulabgänger finden keinen Arbeitsplatz

China und die Aussichten des internationalen Sozialismus

Teil 3

Von John Chan, 13. April 2006

Dreiteiliger Bericht zur sozialen und politischen Entwicklung Chinas des Korrespondenten der World Socialist Web Site John Chan.

China und die Aussichten des internationalen Sozialismus

Teil 2

Von John Chan, 12. April 2006

Dreiteiliger Bericht zur sozialen und politischen Entwicklung Chinas des Korrespondenten der World Socialist Web Site John Chan.

China und die Aussichten des internationalen Sozialismus

Von John Chan, 11. April 2006

Dreiteiliger Bericht zur sozialen und politischen Entwicklung Chinas des Korrespondenten der World Socialist Web Site John Chan.

Der Tod von Chinas "rotem Kapitalisten" und die Revolution von 1949

Von John Chan, 13. Dezember 2005

Am 26. Oktober starb in Peking im Alter von 89 Jahren Rong Yiren, ein prominentes Mitglied der vorrevolutionären kapitalistischen Elite Chinas, der die Regierung der KP Chinas von Mao Zedong unterstützt hatte.

Große Feierlichkeiten für Konfuzius: Peking greift alte imperialistische Ideologie auf

Von John Chan, 10. Dezember 2005

Die große Feier, die die Pekinger Regierung Ende September zu Ehren des 2556. Geburtstages des Philosophen Konfuzius veranstaltete, ist ein weiteres Zeichen der Verknöcherung der Chinesischen Kommunistischen Partei (CKP). Sie sucht eine Ideologie, die dafür taugt, ihre autokratische Herrschaft und ihre Begeisterung für den kapitalistischen Markt zu rechtfertigen. Deshalb lässt sie den schon lange toten Konfuzius wieder auferstehen.

Chinesische Führung will gestürzten Partei-"Reformer" ehren

Von John Chan, 8. Oktober 2005

Die Absicht der chinesischen Regierung, den 90. Geburtstag des ehemaligen Parteivorsitzenden Hu Jaobang am 20. November posthum zu feiern, ist Teil eines Versuchs, eine vorsichtige Änderung der Bewertung der Ereignisse auf dem Tiananmen-Platz vom 4. Juni 1989 einzuleiten und dadurch Teile der Mittelschichten für sich zu gewinnen.

Neue wütende Proteste in China

Von Carol Divjak, 19. Juli 2005

Die gnadenlosen Angriffe der chinesischen Neureichen und Bürokratie auf Arbeiter und Arme haben die sozialen Spannungen enorm verschärft. Ein Autounfall in der Stadt Chizhou (Provinz Anhui) löste einen Aufstand von 10.000 Menschen aus.

USA und EU provozieren Spannungen mit China über Textilhandel

Von John Chan, 22. Juni 2005

Die Reaktionen der Bush Regierung und der Europäischen Union (EU) auf die stetig wachsenden chinesischen Textilexporte haben die Spannungen in den Handelbeziehungen mit China erhöht.

1. Mai in China: Auszeichnungen für reiche Elite

Von John Chan, 19. Mai 2005

Der Balkenende-Regierung droht mit der Ablehnung der Verfassung eine weitere Krise. Umfragen zufolge sind die Niederländer mehrheitlich gegen das Vertragswerk.

Anti-japanische Proteste und der reaktionäre Charakter des chinesischen Nationalismus

Von John Chan, 12. Mai 2005

Ende April setzte die Regierung in Peking den seit drei Wochen andauernden anti-japanischen Protesten in China ein Ende. Nachdem sie Demonstrationen zuerst stillschweigend geduldet hatte, erklärte die chinesische Führung nun, die Proteste seien zu einer Bedrohung der gesellschaftlichen Stabilität geworden, und verhinderte ihre Fortsetzung mit Polizeigewalt. Einige nach gewalttätigen Zwischenfällen festgenommene Demonstranten wurden zur Abschreckung in den Medien vorgeführt.

Chinas schlimmste Grubenexplosion seit sechzig Jahren

Von John Chan, 10. März 2005

Bei einer verheerenden Gasexplosion im Kohlebergwerk Sunjiawan bei Fuxin, in der Provinz Liaoning im Nordosten Chinas, starben Mitte Februar mindestens 212 chinesische Bergarbeiter.

Hintergründe des Führungswechsels in der chinesischen Armee

Von John Chan, 29. Oktober 2004

Der neue starke Mann Chinas, Hu Jintao verspricht zwar eng begrenzte demokratische Zugeständnisse, wird aber die Interessen der Parteibürokratie und die Profitinteressen der internationalen Konzerne weiterhin mit Polizeistaatsmethoden verteidigen - genauso wie seine Vorgänger.

China greift Internetcafes und "Cyper-Dissidenten" an

Von John Chan, 10. Juli 2004

Eine neue Kampagne in China zielt darauf ab, die Nutzung des Internet unter strikte staatliche Kontrolle zu stellen. Die Überwachung der "schädlichen Auswirkungen" des Internets - besonders auf die Jugend - steht offiziell im Zentrum der Kampagne. Doch dem stalinistischen Regime geht es tatsächlich darum, politische Opposition zu unterdrücken und den Zugriff auf Peking-kritische Websites zu unterbinden.

China und die SARS-Epidemie

Vertuschung und extreme Armut

Von Andreas Reiss, 8. Mai 2003

Warum die chinesische Führung die SARS-Epidemie wochenlang vertuschte.

Ein Profil der neuen Pekinger Führung

Von John Chan, 10. Dezember 2002

Unabhängig von ihren fraktionellen Differenzen unterstützen die neuen KP-Führer den kapitalistischen Markt, der Öffnung Chinas für ausländisches Kapital und die Umstrukturierungspolitik, die enorme soziale Polarisierung geschaffen hat.

KP Chinas öffnet sich für Wirtschaftselite

Von John Chan, 21. November 2002

Die KP Chinas ändert ihre Statuten, damit private Unternehmer Mitglied werden können. Damit wird die Satzung nur an die Realität angepasst. Ein Viertel der 100 reichsten Chinesen sind schon jetzt Mitglied der KP.

Chinas "Krieg gegen den Terrorismus" - brutale Unterdrückung ethnischer Unruhen in Xinjiang

Von John Chan, 14. August 2002

Seit den Angriffen vom 11. September auf die USA hat die chinesische Bürokratie den "Krieg gegen den Terrorismus" der Bush-Regierung zum Vorwand genommen, um die Unterdrückung der ethnischen Uiguren in der an Bodenschätzen reichen westlichen Provinz Xinjiang zu verschärfen. Peking hat separatistische Gruppen beschuldigt, sie hätten Verbindungen zu Osama bin Ladens "globalem Terrornetzwerk" und hätten sich in Afghanistan für einen gewaltsamen Kampf für ein unabhängiges Ostturkestan ausbilden lassen.

Fraktionskämpfe in der Vorbereitung von Generationswechsel in Peking

Von John Chan und James Conachy, 10. Mai 2002

Trotz scheinbar harmonischem Generationswechsel an der Partei- und Staatsspitze in China gibt es scharfe Auseinandersetzung über den künftigen politischen Kurs: begrenzte politische Reformen oder weiter strikte gesellschaftliche Kontrolle und Unterdrückung jeder Opposition

Chinesisch-russischer Vertrag: Eine Reaktion auf den aggressiven Unilateralismus Washingtons

Von Peter Symonds, 28. Juli 2001

Russland und China unterzeichneten ihren Freundschaftsvertrag nur zwei Tage nachdem die USA ihren jüngsten Raketenabfangtest im Pazifik durchgeführt hatten.

Chinesische Häftlinge sterben im Bergbau: "Reform durch Arbeit"

Von John Chan, 21. Juni 2001

Einfache Polizisten können Personen, die ihnen verdächtig vorkommen, ohne Gerichtsverfahren in Arbeitslager einweisen.

Wachsende Spannungen zwischen USA und China

US-Präsident Bush deutet in der Taiwan-Frage militärischen Konflikt mit China an

Von Patrick Martin, 4. Mai 2001

Bushs Ankündigung, Taiwan im Falle eines Krieges mit China durch Einsatz von US-Truppen zu unterstützen, unterstreicht die neue aggressive Linie der USA gegenüber China und den zunehmend unilateralen Charakter der US-Außenpolitik

Nach Krise um Spionageflugzeug nehmen USA aggressivere Haltung gegenüber China ein

Von Patrick Martin, 2. Mai 2001

Nach der Rückkehr der Flugzeugbesatzung übt die politische Rechte starken Druck auf Bush aus, aggressiver gegen China aufzutreten.

Die drohende globale Rezession gefährdet Chinas optimistische Wirtschaftspläne

Von James Conachy, 30. März 2001

Die soziale Lage in China spitzt sich in unerhörtem Maße zu.

Fünfzig chinesische Kinder bei Feuerwerksexplosion in ihrer Schule getötet

Von Carol Divjak und James Conachy, 24. März 2001

Die Einwohner von Fanglin, einem verarmten Bergdorf in der Provinz Jiangxi im Osten Chinas, haben einen fürchterlichen Preis für die Einführung der kapitalistischen Ordnung durch die Regierung in Peking bezahlt. Am 6. März um elf Uhr dreißig erschütterte eine riesige Explosion die örtliche Volksschule, in der die Schulkinder Feuerwerkskörper für ein Unternehmen montierten, das dem Sohn eines lokalen Regierungsbeamten gehört.

China greift nach Zentralasiens Öl und Gas

Von John Chan, 5. Januar 2001

Chinas Bemühungen, sich Zugang zu Öl und Gas in Zentralasien zu verschaffen, hat weitgehende geostrategische Implikationen.

In der heißen Phase des Wahlkampfes in Taiwan zeigen sich Risse in der herrschenden Partei

Von James Conachy, 31. Dezember 1999

Der Wahlkampf für die zweite Runde der Präsidentschaftswahl in der Republik China (Taiwan), die am 18. März stattfinden wird, hat eine lange unter der Oberfläche kochende und erbitterte Spaltung in der auf der Insel herrschenden Partei Kuomintang (KMT) ans Tageslicht gebracht. Die Partei ist effektiv in zwei Lager zerbrochen; eines gruppiert sich um den derzeitigen Präsidenten Lee Teng-hui und das andere um den ehemaligen Gouverneur Taiwans und unabhängigen Kandidaten James Soong.

Handelsabkommen führt zur "Umstrukturierung" der chinesischen Wirtschaft

Von Nick Beams, 17. November 1999

Das amerikanische Finanzministerium beteiligt sich direkt an der Umstrukturierung der chinesischen Wirtschaft, insbesondere der Aktienmärkte. Massenentlassungen in Industrie und Landwirtschaft sind unausweichlich.

Fünfzigster Jahrestag der Volksrepublik China: Man feiert den Nationalismus und die Marktwirtschaft

Von James Conachy, 20. Oktober 1999

Hinter der prachtvollen Fassade farbenprächtiger Umzüge braut sich eine heftige soziale Krise zusammen.

Das Verbot von Falun Gong

Chinas Machthaber in der Krise

Von James Conachy, 11. August 1999

Die Unterdrückung der quasi-religiösen Sekte Falun Gong seit dem 19. Juli stellt den bisher schwerwiegendsten Akt staatlicher Unterdrückung in China seit dem Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens im Juni 1989 dar.